| Was sind Besenwirtschaften? | |||||
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Straußwirtschaften haben eine lange Tradition, es gibt sie in allen deutschen Weinbaugebieten und auch in Österreich, Südtirol und der Schweiz. Je nach Gebiet heißen sie Strauß-, Besen-, Buschen-, Rädle- oder Häckerwirtschaft. Um 800 erließ Karl der Große das 'capitulare de villis vel curtis imperii', in dem er den Weinbauern erlaubte, einen Teil des eigenen Weins im Haus auszuschenken. Den Zeitpunkt zeigten die Bauern durch das Heraushängen von Buschen, Besen, Strauß oder Kranz an. Echte Strauß- und Besenwirtschaften sind Beschränkungen bei der Anzahl der Sitzplätze (40), der Öffnungszeiten und der Speisen unterworfen. Selbstverständlich darf nur eigener Wein ausgeschenkt werden. Heute hat ein Großteil dieser Weinwirtschaften Konzession, was der Besucher meist an der größeren Anzahl von Sitzplätzen und an einer ausführlicheren Speisekarte erkennt. Ein wichtiger Aspekt der Strauß- und Besenwirtschaft ist der ungezwungene Kontakt zu anderen Weinfreunden, Zusammenrücken ist selbstverständlich. Wer Lust auf ein fröhliches Treffen mit anderen Weinfreunden hat, dabei auch mitunter Gesang und musikalischer Unterhaltung nicht abgeneigt ist, der ist in diesen preiswerten selbstvermarktenden Wirtschaften richtig. Diese Wirtschaften zu finden, ist oft nicht leicht. Auch muss man die wechselnden Öffnungszeiten kennen. Hierbei nun helfen Ihnen das Besenbuch für Baden, Württemberg, Franken, Thüringen und Sachsen und das Straußenbuch für Hess. Bergstraße, Pfalz, Rheingau, Mittelrhein, Rheinhessen, Mosel, Saar und Ruwer. Die beiden Bücher erscheinen jährlich neu überarbeitet im September. Auch Abonnementbezug ist möglich. |
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